Der zweite Spieltag in der Volleyball-Kreisliga führte Burgberg`s Damen nach Sonthofen zum Schlagabtausch mit dem TSV Sonthofen 5 und TV Kaufbeuren. Dankbar für die diesmal kurze Anfahrt waren vor allem die Nehersisters, die den Weg gleich doppelt fuhren, da sie die Trikots zu Hause vergessen hatten. Ebenfalls vergesslich präsentierte sich Jana, die ohne Turnschuhe kam. Doch dank Sonthofen´s Coach und Jana-Schwester Olesja war sogleich ein XXL-Ersatzschuhpaar da. Apropos Schuhe: nachdem sie im letzten Spiel noch blutige Füße hatte, tauschte Caro Neher ihre Fakir-Schlappen gegen ein neues paar Lady-Turnschuhe ein. Aber auch in Lady-Schuhen bleibt Agro-Caro ganz sie selbst.
Wieder mit dabei war Diagonalspielerin Susi Kühn, die gut erholt aus dem Urlaub kam und dem Gegner gleich mal die Bälle um die Ohren schlug. Mit einer Wahnsinnsserie von 16 Aufschlägen konnte Susi einen mehr als gelungenen Einstand in die neue Spielsaison feiern. Überhaupt war das junge Sonthofener Nachwuchsteam (im Schnitt 12 – 14 Jahre alt) gegen die erfahrenen Burgberger (im Schnitt – hmm…) chancenlos. Diesen Umstand nutzte dann auch „Konditions-Ass“ Jana, um im Hinblick auf das vermeintlich schwerere Spiel gegen Kaufbeuren Kräfte zu sparen. Nach zwei haushoch gewonnenen Sätzen wechselte sie sich selbst gegen Andrea Burger aus. Andrea, die sich sonst meist um den Einsatz drückt, leistete diesmal keinen Widerstand. Gerüchte zufolge, lag dies daran, dass sie unter dem Einfluss alkoholhaltiger Beruhigungsmittel stand, und mit der Nüchternheit auch die Nervosität verlor. Aber da keine Messgeräte zur Verfügung standen, um den Promillegehalt einzelner Spieler zu messen, gilt, „im Zweifel für den Angeklagten“. Der dritte Satz ging ebenfalls ungefährdet an Burgberg und so wurde nach insgesamt gerade mal 45 min Saisonsieg Nr. 3 klar gemacht.
Im zweiten Spiel wartete mit dem TV Kaufbeuren eine Mannschaft, die man aus der vergangenen Saison bereits kannte und mit der man sich auch schon mal Fünf-Satz-Krimis lieferte. Im ersten Satz ging es anfangs auch eine Weile hin und her, ehe sich Burgberg gegen Satzende absetzen konnte. Nach diesem ersten Abtasten stellten sich die Mädels um Kapitänin Susi Herz besser auf den Gegner ein und die nächsten beiden Sätze holten sie mit konstanter, konzentrierter Leistung nach Hause. Da Titelkonkurrent Immenstadt am Samstag gegen Buchloe verlor, fand man sich am Ende des Tages um vier Punkte reicher an der Tabellenspitze wieder. Und wie im Spiel gilt auch hier „am Drücker bleiben“, damit das anvisierte Ziel, die Meisterschaft, dieses Jahr auch realisiert wird.
Fazit: Die Mädels lieferten allesamt eine sehr gute Leistung ab, sie spielten sehr konzentriert, mit Auge und Köpfchen. In kurzen Schwächephasen wurden die Fehler schnell analysiert und entsprechend reagiert. Die Annahme und der Aufschlag waren wie bereits in Buchloe sehr stabil, einzige Schwachstelle war wieder der oft zu harmlose Angriff. „Die Bälle totmachen“, wird, wie Trainer Bernd Werder bereits angekündigt hat, in den nächsten Wochen weit oben auf dem Trainingsplan stehen. Ausgenommen sind hiervon die Mittelblocker Jana und Caro. Sie werden mit Coach Stemmer zum Konditionstraining in die Karibik geschickt. Dort wird jeden Morgen um Sechs eine Stunde durch den knietiefen Sand gejoggt. Das wissen die beiden nur noch nicht. Sie glauben immer noch, sie fliegen in den Urlaub! In diesem Sinne: Hossa!
Es spielten: Süsi Herz und Julia Linnartz (Außen), Caro Neher, Jana Rudolph und Andrea Burger (Mitte), Diagonal Süsi Kühn und Sohnja (Zuspiel) Es coachte: siehe oben plus Huberta und im zweiten Spiel Olesja
Tribünengast: Floyd
Bericht Andrea (unsere neue Pressetante???)     |
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