Nach einer 8:0 Serie und einem fantastischen Sieg gegen Christazhofen im Gepäck, reisten wir nach Jedesheim, um den Vorjahreszweiten auch in die Schranken weisen zu wollen.
Im ersten Satz spielten wir mit angezogener Handbremse und waren etwas zu überheblich, prompt ging der Satz an den Gegner. Im zweiten Satz wurde leicht umgestellt und wir fanden nun besser in das Spiel. Zwischenzeitlich wurde Sigi Bauer für Bernhard Krapp eingewechselt, damit sich dieser eine kleine Auszeit nehmen konnte, um wieder besser in das Spiel zu finden. Gegen Ende des Satzes konnten wir uns leicht absetzen und verbesserten uns im Stellungsspiel und im Blockverhalten. Da Jedesheim mit zwei Zuspielern agierte, aber nur zwei Angreifer am Netz einsetzte, sollte man meinen, dass wir uns sehr leicht taten, einen stabilen und wirkungsvollen Block zu stellen.Aber die Jedesheimer Angreifer verstanden es einfach, an diesem Abend unseren Block so anzuschlagen, dass die Bälle meist für unsere Abwehr nicht mehr zu erreichen waren, oder sie überlisteten Block und Abwehr mit gefühlvollen Lobs. Trotzdem ging Satz Nummer Zwei an uns und wir waren guter Dinge für Satz Nummer drei.
Der dritte Satz war aber geprägt von leichtsinnigen Fehlern unsererseits, deswegen ging dieser doch relativ klar und verdient an den Gegner. Im vierten Satz drehten wir noch mal richtig auf, es wurde schon beim Aufschlag der notwendige Druck auf den Gegner erzeugt und so gelang uns einfach alles und wir fanden zurück in unseres Spiel und gewannen diesen Satz relativ deutlich mit 25:15. Nun musste der Tiebreak entscheiden. Beide Mannschaften waren bis zum 3:3 auf Augenhöhe, aber nun geschah ein richtiger Bruch im Spiel der Burgberger und bis zum Stand von 8:3 konnten wir keinen Angriff mehr verwerten und auch keinen Punkt mehr verbuchen. Wir kamen noch etwas an den Gegner heran, aber dieser gewann letztlich den Satz und das Spiel verdient mit 15:10 Punkten und 3:2 Sätzen.
Fazit aus dem Spiel: Im Training muss noch vermehrt am Blockstellungsspiel gearbeitet werden, um auch gegen solche Gegner einen stabilen und ruhigen Doppelblock stellen zu können, der es auch der Abwehr ermöglicht, sich auf das Angriffsspiel des Gegners einstellen zu können. Schon am Freitag den 11.12.09 geht die Reise in das württembergische Christazhofen und dort hoffen wir, unsere Leistung vom Hinspiel wieder abrufen zu können und die erlittene Niederlage vergessen zu machen.
by Roman     |
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